Blog

Entdecke Artikel, Praxisbeispiele und Neuigkeiten unserer Autor:innen rund um individuelles Feedback, Schreibkompetenz und FelloFish oder stöbere direkt in unseren Blogthemen.

  • Im Auftrag der Lehrkraft - eigene KI-Agenten entwickeln

    Handelsübliche Chatbots verführen Schüler:innen dazu, ihre Aufgaben abzugeben – und überfordern viele zugleich mit ihrem Output. Doch was wäre, wenn KI im Klassenzimmer nicht heimlich als „Ghostwriter" arbeitet, sondern offen im Auftrag der Lehrkraft? Genau diese Idee verfolgt das Forschungsprojekt KIMADU der Universität Siegen mit seinen „didaktischen Agenten". Der Beitrag zeigt, wie aus einer Allzweck-KI ein gezieltes Lernwerkzeug wird – und stellt ein Modell vor, mit dem Lehrkräfte solche Agenten selbst entwickeln können. Wie das konkret funktioniert und was der „KRAFT+-Agent" damit zu tun hat, lest ihr im vollständigen Beitrag.

  • Das KI-Wasserzeichen – kein „wasserfester“ Beweis

    KI-Wasserzeichen - Ist das endlich ein technischer Nachweis, ob ein Text von der Schüler:in oder einer KI stammt? Prof. Dr. Doris Weßels erklärt in ihrem neuen Beitrag, warum der Schein trügt – und was Lehrkräfte jetzt wirklich wissen müssen. Ein gefundenes Wasserzeichen belegt nur, dass KI „irgendwie" beteiligt war – auch schon bei einer bloßen Korrektur. Kein Fund heißt umgekehrt nicht „von Hand geschrieben". Weder Wasserzeichen noch allgemeine KI-Detektoren sind zuverlässig oder rechtlich belastbar. Ihre klare Empfehlung: keine Sanktionen auf Basis von Scores, stattdessen das Gespräch suchen, klare Spielregeln setzen und Leistung über Prozess, Produkt und Präsentation bewerten.

  • Wenn gutes Feedback ins Leere läuft

    , am 12.08.26

    Rund die Hälfte aller Schüler:innen ändert nach einem Feedback kein einziges Zeichen – ganz gleich, ob es von der Lehrkraft, von Mitschüler:innen oder von KI stammt. Dieser Beitrag zeigt anhand einer überraschenden Parallele zur Medikamenten-Einnahme, warum das kein Technikproblem ist, sondern ein Kulturproblem. Ein Blick in Feedback-, Fehler- und Arbeitsvermeidungsforschung erklärt, warum so viele vor der Überarbeitung ihrer Texte zurückschrecken. Denn selbst das präziseste KI-Feedback läuft ins Leere, wenn Sicherheit, Transparenz und Lernorientierung im Klassenzimmer fehlen. Der Text liefert konkrete Ansätze für Lehrkräfte und Schulen, wie aus ungelesenen Rückmeldungen echte Lernschritte werden.

  • Bildungsmaterialien im 'KI'-Zeitalter: Gestalten, strukturieren, vernetzen

    Auftakt der Blog-Reihe „Bildungsmaterialien im 'KI'-Zeitalter: Gestalten, strukturieren, vernetzen" Wer heute mit 'KI' Unterricht vorbereitet, merkt schnell: Der Prompt ist nur die halbe Miete – entscheidend sind die Materialien und Kontexte, die das System bekommt. Doch genau hier lauert ein Problem, über das selten gesprochen wird: Darf dieses Material überhaupt in ein 'KI'-System hochgeladen werden? Der Auftaktbeitrag der neuen Reihe zeigt, warum Schulbuchauszüge und Verlagsmaterialien schnell zur rechtlichen Grauzone werden und was § 60a UrhG wirklich erlaubt. Die Autorinnen plädieren dafür, geschlossene Verlagswelt und offene OER-Materialien nicht als Gegensatz, sondern zusammenzudenken – inklusive CC-Lizenzen im Überblick, OER-Portalen und einem frei nutzbaren OER-Finder-Prompt. Der Beitrag legt damit das Fundament der These: Offenheit ist im 'KI'-Zeitalter keine pädagogische Kür mehr, sondern Voraussetzung guter Bildungsarbeit. Teil zwei nimmt als Nächstes Dateiformate und Maschinenlesbarkeit ins Visier.

  • KI in Prüfungen

    , am 04.06.26

    Dass KI-Tools in Schulen und Hochschulen längst angekommen sind, weiß jeder. Dass die Gerichte inzwischen klare Linien beim unerlaubten Einsatz von KI in Prüfungen ziehen, wissen die wenigsten. Rechtsanwältin Sibylle Schwarz hat beim FelloFish Forum einen Überblick über aktuelle Urteile gegeben. Wer trägt eigentlich die Beweislast, wenn KI-Nutzung im Raum steht? Was gilt als unerlaubtes Hilfsmittel, wenn es dazu gar keine ausdrückliche Regelung gibt? Die Antworten sind überraschend konkret — und für alle, die in Bildungseinrichtungen arbeiten oder dort lernen, hochrelevant.

  • Warum FelloFish? Eine PRISMA-Analyse aus der KI-Schulpreis-Schule

    , am 22.05.26

    Warum nutzen wir genau dieses KI-Tool? Das Carl-Fuhlrott-Gymnasium in Wuppertal wurde frisch mit dem KI-Schulpreis 2026 ausgezeichnet – doch hinter dem Erfolg steckt keine blinde Technikgläubigkeit, sondern ein auf Reflexion ausgelegtes System. In seinem neuen Blogpost zeigt KI-Schulkoordinator Felix Urban, wie das Feedback-Tool FelloFish mithilfe des dynamischen PRISMA-Modells auf Herz und Nieren geprüft wurde und wie man PRISMA für die Schul- und Unterrichtsentwicklung nutzen kann.

  • KI, Bildung und der neue Blick nach China

    , am 14.04.26

    Martin Fugmann berichtet als Delegationsmitglied und Keynote-Speaker über die Ergebnisse der deutsch-chinesischen Didaktik-Konferenz 2026, die vor dem Hintergrund einer systematischen Integration von Künstlicher Intelligenz in das chinesische Bildungswesen stattfand. Der Bericht beleuchtet die unterschiedlichen Herangehensweisen beider Länder: Während in Deutschland vor allem Fragen der Unterrichtsqualität und der Lehrerprofessionalität im Fokus stehen, begreift China die technologische Entwicklung als Teil einer umfassenden gesellschaftlichen Transformation. Die Konferenz in Shanghai, Hefei und Wuhu machte deutlich, dass KI weit mehr als nur ein neues Werkzeug ist, da sie grundlegende pädagogische Konzepte und den Bildungsbegriff selbst herausfordert. 

  • KI und Hausaufgaben

    , am 26.03.26

    Künstliche Intelligenz ist längst am Schreibtisch unserer Kinder angekommen. Viele Hausaufgaben werden mit KI-Einsatz gelöst und bearbeitet. Doch während ChatGPT und Co. komplexe Hausaufgaben in Sekunden lösen, stellt sich für Eltern eine völlig neue Frage: Fördert die Technik das Verständnis oder behindert sie das Lernen, sodass das eigene Denken auf der Strecke bleibt? In diesem Blogbeitrag beleuchtet Bildungsexperte Bob Blume wie aus der KI ein echter Lernpartner statt einer bloßen Kopiervorlage wird und was Eltern jetzt tun müssen, um ihre Kinder optimal zu begleiten.

  • Kleiner Fisch - große Möglichkeiten. Wofür ich FelloFish im Unterricht nutze

    , am 10.03.26

    FelloFish ist ein Feedbacktool für den Unterricht. Doch wie genau sehen die Einsatzmöglichkeiten im Unterrichtsalltag aus? Hendrik Haverkamp gewährt einen ganz persönlichen Einblick in seine Feedback-Praxis mit FelloFish. Vier erprobte Einsatzszenarien sollen hier vorgestellt werden: Feedback zu Aufgaben im Unterricht (1), Feedback rund um Klassenarbeiten (2), FelloFish als häuslicher Begleiter bei den Hausaufgaben (3) und FelloFish als Unterstützung während kooperativer Arbeitsphasen im Unterricht (4).

  • Zwischen Hype und Panik?

    In seinem Blog-Artikel „Zwischen Hype und Panik“ setzt sich Benedikt Wisniewski kritisch mit dem aktuellen Diskurs über Künstliche Intelligenz in der Schule auseinander. Er zeigt auf, dass die mediale Berichterstattung oft in extremen, dichotomen Bahnen verläuft, während das tatsächliche Meinungsbild der Lehrkräfte deutlich weniger polarisiert ist und eher von pragmatischer Unsicherheit geprägt wird. Wisniewski liefert in seinem Beitrag eine fundierte Zusammenschau wichtiger internationaler Studien, um den pädagogischen Diskurs auf eine empirische Basis zu stellen. Dabei beleuchtet er zentrale Fragen zur Lernwirksamkeit, zum kognitiven Offloading und zur akademischen Integrität, wobei er verdeutlicht, dass viele verbreitete Annahmen – etwa über eine allgemeine Zunahme von Betrug oder den automatischen Verlust kritischen Denkens – einer differenzierten wissenschaftlichen Überprüfung bedürfen.