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Ein Jahr KI Feedback mit FelloFish - ein Praxisbericht
Wie schafft man es, ein KI-Tool wie FelloFish in nur einem Schuljahr zum alltäglichen Unterrichtshelfer zu machen? Georg Schlamp erzählt praxisnah, wie Snack-Fortbildungen, ein geteilter Aufgabenpool und kluges Feedback nicht nur Lehrkräften Zeit sparen, sondern Schülerinnen und Schülern echte Schreiblust bescheren. Entdecke im Blog, welche Implementationsschritte wirklich den Unterschied machen – und warum Begeisterung ansteckend sein kann.
Wissenschaftliches Schreiben mit KI
KI als Denktutorin statt Textfabrik – in unserer neuen Blog‑Rezension erfährst du, warum Dr. Isabella Bucks Sachbuch „Wissenschaftliches Schreiben mit KI“ mehr ist als ein Wegweiser für das akademische Schreiben unter den Bedingungen von KI. Buck zeigt Schritt für Schritt, wie sich generative KI verantwortungsvoll in allen Phasen des wissenschaftlichen (und schulischen) Schreibprozesses einbinden lässt – von der ersten Idee über Literaturrecherche und Datenerhebung bis zur Überarbeitung. Dabei bleibt das kritische Denken stets im Zentrum: KI dient als Katalysator, nicht als Ersatz. Unsere Besprechung geht aber noch weiter: Wir beleuchten zusätzlich, wie Bucks Ansätze auch auf das schulische Schreiben angewendet werden können, binden den Videoimpuls der Autorin aus dem FelloFish Forum direkt ein und haben Isabella Buck in einem Kurzinterview vier pointierte Fragen gestellt – von künftigen Agentic‑Workflows bis zur Motivation von Lernenden. Reinschauen lohnt sich, wenn du wissen willst, wie Schule und Hochschule gemeinsam die Schreibkompetenz im KI‑Zeitalter stärken können.
Selbstreguliertes Lernen und KI
Selbstregulation trifft KI - das Upgrade für zeitgemäßes Lernen. Selbstregulation ist kein nettes Extra, sondern der Motor erfolgreichen Lernens – und Künstliche Intelligenz wird zum Verstärker. Im neuen Blogbeitrag erklären Prof. Ferdinand Stebner und Hendrik Haverkamp, weshalb gerade diese Kombination das Lernen verändern wird. Sie zeigen, wie KI Lernende beim Setzen kluger Ziele, beim Dranbleiben und bei der ehrlichen Reflexion unterstützt, ohne eigenständiges Denken auszuschalten. Gleichzeitig wird klar: Erst reflektierte Lernstrategien machen die KI-Nutzung wirklich wertvoll. Wer die eigenen Lernprozesse kennt, nutzt Chatbots & Co. nicht als Krücke, sondern als Co‑Pilot.
Weniger macht Schule – Wie De-Implementierung schulische Freiräume schafft
In ihrer Rezension des Sachbuchs "Weniger macht Schule" von Benedikt Wisniewski und Barbara Gottschling beleuchten Joscha Falck und Hendrik Haverkamp einen innovativen Reformansatz für das Bildungssystem: De-Implementierung. Das Buch, erschienen im Kohlhammer Verlag, stellt die These auf, dass Schulentwicklung nicht durch ständiges „Mehr“, sondern durch gezieltes Weglassen von unwirksamen Maßnahmen gelingen kann. Im Zentrum steht die evidenzbasierte Frage: Was bringt tatsächlich etwas für das Lernen? Schulische Routinen, Projekte und Praktiken, die sich als ineffektiv oder sogar hinderlich erweisen, sollen systematisch identifiziert und abgeschafftwerden. Dieser subtraktive Ansatz zielt nicht nur auf Entlastung, sondern auf echte Qualitätsverbesserung – sowohl für Lehrkräfte als auch für Schüler:innen. Ein besonderes Highlight des Blogbeitrags ist das vertiefende Interview mit Benedikt Wisniewski, in dem er auf Kritik und Missverständnisse rund um das Buch eingeht. Wisniewski unterstreicht, dass es bei De-Implementierung nicht um Beliebigkeit, sondern um wissenschaftlich begründete Entscheidungen geht – auch wenn diese unbequem sein können. Seine Antworten bieten wertvolle Einblicke in die Idee einer schulischen Kultur des Loslassens, die Mut zur Veränderung erfordert. Fazit: „Weniger macht Schule“ ist ein lesenswertes Buch für alle, die Schule nicht durch weitere Maßnahmen überladen, sondern durch sinnvolles Reduzieren nachhaltig verbessern möchten. Ein inspirierender Beitrag zur aktuellen Bildungsdebatte – und eine klare Leseempfehlung für Lehrkräfte, Schulleitungen und Bildungspolitik.
KI in Klassenarbeiten - ein Praxisbericht
Wie können Prüfungen in einer digital geprägten Welt sinnvoll gestaltet werden? Timm Wiegmann zeigt in seinem Beitrag, wie eine Klausur im Fach Deutsch mit gezieltem KI-Einsatz nicht nur fachliche, sondern auch digitale Kompetenzen der Schüler*innen fördert. Er beschreibt die unterrichtliche Vorbereitung, die Prüfungsstruktur und die Reflexion des KI-gestützten Schreibprozesses – und liefert wertvolle Erkenntnisse für die Zukunft der Leistungsbewertung.
KI-Trends der Didacta 2025
KI-Trends der Didacta 2025: Ein Rückblick von Joscha Falck und Hendrik Haverkamp. Die Didacta 2025 war nicht nur eine Messe für Bildungstechnologien – sie wurde auch zur Bühne für politische Debatten. Im Mittelpunkt stand dabei die umstrittene Teilnahme der AfD als Hauptaussteller, die vielerorts auf Widerstand stieß. Doch trotz der politischen Spannungen zeigte sich die Messe einmal mehr als bunter, innovativer und zukunftsorientierter Treffpunkt für die Bildungsbranche. Ein dominierendes Thema: Künstliche Intelligenz (KI). Die rasante Entwicklung neuer KI-Tools für den Bildungsbereich war allgegenwärtig. Start-ups, etablierte Software-Anbieter und Schulbuchverlage ringen um Marktanteile, während Bundesländer eigene KI-Plattformen entwickeln. Besonders auffällig: Immer mehr Unternehmen setzen auf spezialisierte KI-Anwendungen – von Unterrichtsplanung über Diagnose-Tools bis hin zu intelligenten Lernbegleitern. Gleichzeitig gibt es zahlreiche offene Fragen: Wie wird der EU AI Act den Einsatz von KI im Bildungsbereich beeinflussen? Welche Bundesländer finanzieren KI-Tools – und welche nicht? Wie wird das bundesweite Adaptive Intelligente System (AIS) gestaltet? Die fehlende politische Steuerung droht, die KI-Entwicklung in der Bildung unübersichtlich und fragmentiert zu machen. In ihrem ausführlichen Rückblick analysieren Hendrik Haverkamp und Joscha Falck die wichtigsten KI-Trends der Didacta 2025 und zeigen, welche Entwicklungen in den kommenden Jahren wegweisend sein könnten.