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Vom Wollen und Können – lernförderliches Feedback auf Texte von Schüler*innen geben
In ihrem Artikel „Vom Wollen und Können - lernförderliches Feedback auf Texte von Schüler*innen geben“ beleuchtet Professorin Kirsten Schindler die Herausforderungen und Potenziale von schriftlichem Feedback im Deutschunterricht. Sie zeigt auf, dass Feedback zwar als zentrale Aufgabe von Lehrkräften wahrgenommen wird, jedoch oft aufgrund von Zeitmangel und unzureichender Systematik nicht die gewünschte Wirkung erzielt. Mit Verweisen auf Studien und Experteninterviews erläutert Schindler, warum systematisches und qualitativ hochwertiges Feedback entscheidend für die Entwicklung von Schreibkompetenz ist. Sie bietet konkrete Ansätze, wie Lehrkräfte lernförderliches Feedback gezielt einsetzen können, um die Schreibfähigkeiten ihrer Schüler nachhaltig zu verbessern.
KI-Feedback mit Fiete.ai - Eindrücke aus der Schulpraxis
Feedback und Lernbegleitung sind extrem lernförderlich, aber auch sehr aufwendig. Tools wie Fiete.ai, die auf Basis großer Sprachmodelle funktionieren, können Lehrkräfte an dieser Stelle entlasten und Schüler:innen mit lernförderlichen Rückmeldungen unterstützen. Hauke Pölert stellt in seinem Video die Funktionsweise von Fiete.ai vor und geht speziell auf die multimodalen Feedback-Möglichkeiten ein. Was sind die großen Vorteile eines Feedback-Tutors? Alle Schüler:innen erhalten eine passgenaue, individuelle Rückmeldung. Für Lehrkräfte wird das Lernen sichtbar gemacht, indem die Schüler:innenergebnisse von der KI übersichtlich aufbereitet werden. Dadurch ist es möglich, die Lernzeit effektiv zu nutzen und den Wert einer Aufgabe zu erkennen. All das hat auch methodische Implikationen, sodass sich der Unterricht verändern kann bzw. muss und es eröffnen sich immer wieder neue Möglichkeiten, um gemeinsam mit den Schüler:innen im Sinne von Joscha Falck über das Lernen mit und über KI nachzudenken.
KI-Feedback als neuer Weg, psychische Gesundheit und Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen zu fördern
In dem Blogbeitrag “KI-Feedback als neuer Weg, psychische Gesundheit und Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen zu fördern” erläutert Prof. Julian Schmitz, wie KI-basiertes Feedback das psychische Wohlbefinden von Schülerinnen und Schülern verbessern kann. Als Experte auf dem Gebiet der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut bringt Prof. Schmitz eine einzigartige Perspektive in die Diskussion ein. Er beleuchtet, warum gerade KI-Feedback entscheidend sein kann, um den schulischen Leistungsdruck und die damit verbundenen psychischen Belastungen zu mindern. Durch die Anonymität und Flexibilität von KI-Feedback können Schüler ohne Angst vor negativer Bewertung wertvolle Rückmeldungen erhalten, die ihr Selbstvertrauen stärken und ihr Lernen effektiv unterstützen.
KI-gestütztes Feedback – welche Bedingungen braucht es?
Der Blogbeitrag "KI-gestütztes Feedback – welche Bedingungen braucht es?" von Dr. Felix Winter diskutiert, wie künstliche Intelligenz (KI) das Feedback im Bildungsbereich revolutionieren kann, indem sie Lehrkräften und Lernenden kontinuierliche, formative Rückmeldungen ermöglicht. Der Autor hebt hervor, dass solches Feedback über einfache richtig/falsch-Aussagen hinausgehen und konstruktive Wege zur Verbesserung aufzeigen sollte. Dabei wird betont, dass ein effektives Feedbacksystem ein zweiseitiger Prozess sein muss, der die Lehrkräfte über die Lernfortschritte ihrer Schüler informiert und Schüler:innen eine Rückmeldung zu ihren Lernprodukten gibt. Der Einsatz von KI-Tools im Bildungsbereich sollte sorgfältig erwogen werden, um deren Potenzial voll auszuschöpfen und negative Auswirkungen zu vermeiden. Der Artikel unterstreicht die Notwendigkeit, die Feedbacktools und ihre Anwendung in der Praxis eingehend zu evaluieren und fordert eine umfassende Reform des Bildungssystems, um eine Kultur des lernförderlichen Feedbacks zu etablieren. Der Autor teilt auch seine Erfahrungen mit dem KI-Programm "Fiete", das individuelle Hinweise zur Verbesserung von Schülerarbeiten gibt, und diskutiert die Grenzen solcher Systeme im Bildungskontext. Der Beitrag schließt mit der Erkenntnis, dass die Integration von KI-gestütztem Feedback in den Unterricht sorgfältig geplant und durchdacht sein muss, um wirkungsvoll zu sein.
Von Feedback zu Feedforward
In diesem Blogbeitrag wird die Umwandlung von traditionellem Feedback zu einem zukunftsorientierten Feedforward-Ansatz diskutiert, wie es die Bildungsforschung und Praktiker vorschlagen. Sebastian Waack stützt sich auf die Arbeiten von Hattie und Timperley sowie die Feedforward-Methodik von Marshall Goldsmith, um die Bedeutung und Wirkung von Feedback im Bildungskontext zu analysieren. Er beleuchtet, wie Feedback oft missverstanden wird und nicht die beabsichtigte positive Wirkung erzielt, insbesondere wenn es sich auf Noten oder personenbezogene Rückmeldungen konzentriert. Waack argumentiert, dass ein effektives Feedbacksystem in der Lage sein muss, auf allen drei Ebenen – Aufgabe, Lernprozess und Selbstregulation – konstruktive Anleitungen für zukünftige Schritte zu bieten. Durch die Integration von Feedforward in den pädagogischen Ansatz können Lehrkräfte und Lernende eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung und des zielgerichteten Lernens fördern. Der Beitrag schließt mit praktischen Beispielen für Feedforward-Übungen und deren Nutzen für den Lernprozess, wobei der Schwerpunkt auf der aktiven Beteiligung der Lernenden an ihrer eigenen Entwicklung liegt.
Bewertung in Zeiten von KI
Der Blogbeitrag von Florian Fabricius, dem Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, beleuchtet die tiefgreifenden Veränderungen im Bildungssystem durch Chat-GPT. Fabricius kritisiert den überholten Fokus auf Noten und die mangelnde Vorbereitung auf das reale Leben, die das Bildungssystem kennzeichnen. Er diskutiert die Herausforderungen und Chancen, die künstliche Intelligenz bietet, und plädiert für eine Bildungsreform, die individuelle Kompetenzen und kreatives Lernen fördert. Der Artikel betont die Notwendigkeit, sich von traditionellen Bewertungsmethoden zu lösen und innovative Technologien wie Chat-GPT als Werkzeuge für eine effektivere und gerechtere Bildung zu nutzen. Fabricius’ Vision ist es, ein Bildungssystem zu schaffen, das die Entwicklung jedes Einzelnen unterstützt und auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt vorbereitet.