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KI-Paradoxien
Im neuen Blogbeitrag „KI-Paradoxien“ beleuchtet Joscha Falck, Mittelschullehrer und Schulentwicklungsmoderator, die komplexen Widersprüche im Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Schulalltag. Während KI-Systeme enormes Potenzial zur Entlastung und Förderung bieten, treten in der Praxis oft paradoxe Effekte auf. Falck analysiert neun zentrale Paradoxien, darunter das Entlastungsparadoxon, bei dem KI zwar Lehrkräfte unterstützen kann, dies jedoch eine initiale Einarbeitung erfordert. Weitere Widersprüche wie das Kompetenzparadoxon oder das Gerechtigkeitsparadoxon zeigen, dass der KI-Einsatz nicht so einfach ist, wie oft gedacht. Der Beitrag fordert dazu auf, diese Spannungen zu erkennen und als Teil des kollektiven Lernprozesses zu begreifen. Joscha Falck plädiert für Mut, neue Wege zu erkunden und den Einsatz von KI im Bildungssystem aktiv mitzugestalten.
Vom „Lernprozess“ zur „Kompetenz“ – Wie Fiete.ai den Geschichtsunterricht unterstützen kann
Kai Wörner ist Seminarrektor an einer bayrischen Realschule. Als Geschichtslehrer weiß er, wie wichtig und gleichzeitig wie schwierig es ist, geforderte Lehrplankompetenzen zu vermitteln. Für drei exemplarische Unterrichtsszenarien im Fach Geschichte verdeutlicht Kai Wörner die Nützlichkeit von Fiete.ai im Lernprozess, für das Lernen der Schüler:innen und sogar in Prüfungssituationen.
Künstliche Intelligenz als Beurteilungshilfe: Wie genau können KI-Urteile sein und wie können sie helfen?
Lehrkräfte beurteilen im Unterricht ständig die Leistungen ihrer Schüler:innen. Beurteilungen sind notwendig, um weitere Lehr- und Lernschritte zu planen und durchzuführen. Ohne eine Beurteilung ist kein Feedback möglich, keine Note kann gegeben werden und die Lehrkraft wäre ohne eine Beurteilung der Schüler:innenleistung blind für die Anpassung und Planung zukünftiger Unterrichtsprozesse. Wie gut kann der Prozess der Beurteilung von einer KI übernommen werden? Wie zuverlässig sind KI-Beurteilungen und was bedeuten die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse für die schulische Praxis? Auf diese und weitere Fragen gibt Dr. Thorben Jansen vom IPN in Kiel Auskunft.
Phantastische Prompts und wo sie zu finden sind: Ein kleiner Guide für KI-generiertes Feedback für Schule und Hochschule
Es ist gar nicht so einfach, von einem KI-System gutes Feedback zu bekommen. Vroni Hackl ist Prompt-Expertin und zeigt anhand unterschiedlicher Prompt-Strategien, wie man von ChatGPT & Co die besten Rückmeldungen erhält. Die im Blog-Beitrag genannten praktischen Beispielprompts können ganz einfach für die eigene Unterrichtspraxis angepasst und übernommen werden.
Vom Wollen und Können – lernförderliches Feedback auf Texte von Schüler*innen geben
In ihrem Artikel „Vom Wollen und Können - lernförderliches Feedback auf Texte von Schüler*innen geben“ beleuchtet Professorin Kirsten Schindler die Herausforderungen und Potenziale von schriftlichem Feedback im Deutschunterricht. Sie zeigt auf, dass Feedback zwar als zentrale Aufgabe von Lehrkräften wahrgenommen wird, jedoch oft aufgrund von Zeitmangel und unzureichender Systematik nicht die gewünschte Wirkung erzielt. Mit Verweisen auf Studien und Experteninterviews erläutert Schindler, warum systematisches und qualitativ hochwertiges Feedback entscheidend für die Entwicklung von Schreibkompetenz ist. Sie bietet konkrete Ansätze, wie Lehrkräfte lernförderliches Feedback gezielt einsetzen können, um die Schreibfähigkeiten ihrer Schüler nachhaltig zu verbessern.
KI-Feedback mit Fiete.ai - Eindrücke aus der Schulpraxis
Feedback und Lernbegleitung sind extrem lernförderlich, aber auch sehr aufwendig. Tools wie Fiete.ai, die auf Basis großer Sprachmodelle funktionieren, können Lehrkräfte an dieser Stelle entlasten und Schüler:innen mit lernförderlichen Rückmeldungen unterstützen. Hauke Pölert stellt in seinem Video die Funktionsweise von Fiete.ai vor und geht speziell auf die multimodalen Feedback-Möglichkeiten ein. Was sind die großen Vorteile eines Feedback-Tutors? Alle Schüler:innen erhalten eine passgenaue, individuelle Rückmeldung. Für Lehrkräfte wird das Lernen sichtbar gemacht, indem die Schüler:innenergebnisse von der KI übersichtlich aufbereitet werden. Dadurch ist es möglich, die Lernzeit effektiv zu nutzen und den Wert einer Aufgabe zu erkennen. All das hat auch methodische Implikationen, sodass sich der Unterricht verändern kann bzw. muss und es eröffnen sich immer wieder neue Möglichkeiten, um gemeinsam mit den Schüler:innen im Sinne von Joscha Falck über das Lernen mit und über KI nachzudenken.