Beiträge zum Tag „KI-Regulierung“

  • Das KI-Wasserzeichen – kein „wasserfester“ Beweis

    KI-Wasserzeichen - Ist das endlich ein technischer Nachweis, ob ein Text von der Schüler:in oder einer KI stammt? Prof. Dr. Doris Weßels erklärt in ihrem neuen Beitrag, warum der Schein trügt – und was Lehrkräfte jetzt wirklich wissen müssen. Ein gefundenes Wasserzeichen belegt nur, dass KI „irgendwie" beteiligt war – auch schon bei einer bloßen Korrektur. Kein Fund heißt umgekehrt nicht „von Hand geschrieben". Weder Wasserzeichen noch allgemeine KI-Detektoren sind zuverlässig oder rechtlich belastbar. Ihre klare Empfehlung: keine Sanktionen auf Basis von Scores, stattdessen das Gespräch suchen, klare Spielregeln setzen und Leistung über Prozess, Produkt und Präsentation bewerten.

  • Rechtliche Leitplanken für den KI-Einsatz in der Schule

    , am 17.12.25

    Rechtliche Leitplanken für den KI-Einsatz in der Schule. „Was darf ich eigentlich?“ – diese Frage stellen sich aktuell viele Lehrkräfte. Die Unsicherheit bezüglich Datenschutz und Urheberrecht ist oft die größte Hürde für den KI-Einsatz im Unterricht. In diesem Blogartikel sorgt Rechtsanwältin Franziska Mauritz für die notwendige Klarheit. Sie erläutert detailliert die drei rechtlichen Säulen: den EU AI Act, die DSGVO und das Urheberrecht. Erfahren Sie, warum nicht jedes Tool eine Hochrisiko-KI ist , worauf Sie bei Schülerdaten achten müssen und wie Sie rechtliche Fallstricke sicher umgehen.

  • AI Literacy im Klassenzimmer

    , am 17.07.25

    Angesichts der Tatsache, dass Schülerinnen und Schüler KI-Tools bereits selbstverständlich nutzen , stellt sich für Lehrkräfte nicht mehr die Frage ob, sondern wie sie zu einem souveränen und kritischen Umgang befähigt werden können. Dieser Beitrag übersetzt das oft abstrakt erscheinende Konzept der „AI Literacy“ in die konkrete Unterrichtspraxis. Dazu wird das Thema in sieben zentrale Dimensionen aufgefächert: Technisches Wissen, Anwendungskompetenz, kritisches Denken, ethisches Bewusstsein, Verständnis gesellschaftlicher Auswirkungen, Integrationsfähigkeiten und rechtliches Wissen.  Für jede dieser Dimensionen werden direkt umsetzbare Unterrichtsszenarien für verschiedene Altersstufen vorgestellt. Die didaktische Relevanz aller Anregungen wird durch die konsequente Verknüpfung mit dem neuen AI Literacy Framework der OECD (2025) untermauert.

  • KI-Trends der Didacta 2025

    KI-Trends der Didacta 2025: Ein Rückblick von Joscha Falck und Hendrik Haverkamp. Die Didacta 2025 war nicht nur eine Messe für Bildungstechnologien – sie wurde auch zur Bühne für politische Debatten. Im Mittelpunkt stand dabei die umstrittene Teilnahme der AfD als Hauptaussteller, die vielerorts auf Widerstand stieß. Doch trotz der politischen Spannungen zeigte sich die Messe einmal mehr als bunter, innovativer und zukunftsorientierter Treffpunkt für die Bildungsbranche. Ein dominierendes Thema: Künstliche Intelligenz (KI). Die rasante Entwicklung neuer KI-Tools für den Bildungsbereich war allgegenwärtig. Start-ups, etablierte Software-Anbieter und Schulbuchverlage ringen um Marktanteile, während Bundesländer eigene KI-Plattformen entwickeln. Besonders auffällig: Immer mehr Unternehmen setzen auf spezialisierte KI-Anwendungen – von Unterrichtsplanung über Diagnose-Tools bis hin zu intelligenten Lernbegleitern. Gleichzeitig gibt es zahlreiche offene Fragen: Wie wird der EU AI Act den Einsatz von KI im Bildungsbereich beeinflussen? Welche Bundesländer finanzieren KI-Tools – und welche nicht? Wie wird das bundesweite Adaptive Intelligente System (AIS) gestaltet? Die fehlende politische Steuerung droht, die KI-Entwicklung in der Bildung unübersichtlich und fragmentiert zu machen. In ihrem ausführlichen Rückblick analysieren Hendrik Haverkamp und Joscha Falck die wichtigsten KI-Trends der Didacta 2025 und zeigen, welche Entwicklungen in den kommenden Jahren wegweisend sein könnten.