Hendrik Haverkamp

Hendrik Haverkamp

Hendrik Haverkamp ist Lehrer am Evangelisch Stiftischen Gymnasium, Mitglied im Institut für zeitgemäße Prüfungskultur, Co-Leiter des Virtuellen Kompetenzzentrums Schreiben Lehren und Lernen mit KI (VK:KIWA) und Co-Gründer von FelloFish.

Geschriebene Blogposts

Blogposts, die Hendrik Haverkamp für FelloFish geschrieben hat.

  • Kleiner Fisch - große Möglichkeiten. Wofür ich FelloFish im Unterricht nutze

    FelloFish ist ein Feedbacktool für den Unterricht. Doch wie genau sehen die Einsatzmöglichkeiten im Unterrichtsalltag aus? Hendrik Haverkamp gewährt einen ganz persönlichen Einblick in seine Feedback-Praxis mit FelloFish. Vier erprobte Einsatzszenarien sollen hier vorgestellt werden: Feedback zu Aufgaben im Unterricht (1), Feedback rund um Klassenarbeiten (2), FelloFish als häuslicher Begleiter bei den Hausaufgaben (3) und FelloFish als Unterstützung während kooperativer Arbeitsphasen im Unterricht (4).

  • Was müssen Lehrkräfte über Feedback wissen? Teil 3: Feedback für Lehrkräfte

    Obwohl Feedback die Unterrichtsqualität steigert und die Lehrergesundheit fördert, wird es oft durch das „Einzelkämpfer-Dasein“ und die Angst vor Bewertung blockiert. Dabei ist der Blick von außen (durch Schüler, Kollegen oder Technik) essenziell, um blinde Flecken in der Selbstwahrnehmung zu erkennen. Hendrik Haverkamp klärt im dritten Teil seiner Feedack-Basics-Reihe über Feedback für Lehrkräfte auf. Denn: Wer Feedback als Entwicklungschance statt als Benotung begreift, verbessert nicht nur den Lernerfolg der Schüler:innen, sondern auch die eigene Arbeitszufriedenheit.

  • Was müssen Lehrkräfte über Feedback wissen? Teil 2: Richtig schlechtes Feedback

    Feedback gilt in der Schule oft als das Allheilmittel für besseres Lernen, doch die simple Formel „Viel hilft viel“ ist ein Trugschluss. In seinem neuen Beitrag wagt Hendrik Haverkamp einen Blick auf die wissenschaftlichen Fakten und zeigt, dass Rückmeldungen ein zweischneidiges Schwert sind: Studien belegen, dass Feedback in mehr als einem Drittel der Fälle die Leistung sogar verschlechtert, anstatt sie zu steigern. Der Artikel deckt auf, warum vermeintlich motivierendes Lob das Ego bedroht, weshalb ständige Korrekturen wie ein Navigationssystem in die Unselbstständigkeit führen und warum die beliebte „Sandwich-Methode“ oft mehr Vertrauen zerstört als hilft.

  • Was müssen Lehrkräfte über Feedback wissen? Teil 1: Richtig gutes Feedback

    Feedback gilt als eines der mächtigsten Werkzeuge für den Lernerfolg. Doch aktuelle Studien zeigen: Gut gemeinte Rückmeldungen können die Leistung von Schülern sogar bremsen. Wie gelingt lernwirksames Feedback, das wirklich ankommt? Zum Start unserer neuen Basic-Serie fasst Hendrik Haverkamp den aktuellen Forschungsstand kompakt zusammen und zeigt an konkreten Beispielen, wie gutes Feedback in der schulischen Praxis aussehen kann.

  • Schule 2035 – Lernen nach Digitalisierung und KI

    Hast du dich jemals gefragt, wie Schule in der Zukunft aussehen könnte? In seinem neuen Buch „Schule 2035: Lernen nach Digitalisierung & KI“ nimmt uns Jöran Muuß-Merholz mit auf eine faszinierende Zeitreise und stellt fünf radikal unterschiedliche Zukunftsvisionen vor, die zum Nachdenken, Provozieren und Inspirieren anregen. Unsere Besprechung taucht tief in die fünf provokanten Schulmodelle ein und beleuchtet, wie diese Gedankenexperimente uns zwingen, über die Zukunft des Lernens neu nachzudenken. Doch damit nicht genug: Was sagt der Autor selbst zu den drängendsten Fragen, die sein Buch aufwirft? In einem exklusiven Interview haben wir bei Jöran Muuß-Merholz nachgehakt.

  • KI und Prüfungskultur - ein Interview mit Manuel Flick und Joscha Falck

    Etablierte Prüfungsformate geraten unter den Bedingungen von KI zunehmend unter Druck und es beginnt die Notwendigkeit, über Prüfungen in Zeiten von KI neu nachzudenken. Doch wie kann eine zukunftsfähige Prüfungskultur aussehen? Die Lehrer Joscha Falck und Manuel Flick geben im Interview konkrete Antworten. Sie erklären, wie sie KI bereits heute in Klassenarbeiten und Projekten einsetzen, warum ein Lernen und Geprüftwerden mit und durch KI unausweichlich wird und weshalb auch klassische Klausuren weiterhin ihre Berechtigung haben. Ein praktischer Einblick in die Kernideen ihres neuen Leitfadens und ein Plädoyer für mutige Schritte im Schulalltag.

  • Wissenschaftliches Schreiben mit KI

    KI als Denktutorin statt Textfabrik – in unserer neuen Blog‑Rezension erfährst du, warum Dr. Isabella Bucks Sachbuch „Wissenschaftliches Schreiben mit KI“ mehr ist als ein Wegweiser für das akademische Schreiben unter den Bedingungen von KI. Buck zeigt Schritt für Schritt, wie sich generative KI verantwortungsvoll in allen Phasen des wissenschaftlichen (und schulischen) Schreibprozesses einbinden lässt – von der ersten Idee über Literaturrecherche und Datenerhebung bis zur Überarbeitung. Dabei bleibt das kritische Denken stets im Zentrum: KI dient als Katalysator, nicht als Ersatz. Unsere Besprechung geht aber noch weiter: Wir beleuchten zusätzlich, wie Bucks Ansätze auch auf das schulische Schreiben angewendet werden können, binden den Videoimpuls der Autorin aus dem FelloFish Forum direkt ein und haben Isabella Buck in einem Kurzinterview vier pointierte Fragen gestellt – von künftigen Agentic‑Workflows bis zur Motivation von Lernenden. Reinschauen lohnt sich, wenn du wissen willst, wie Schule und Hochschule gemeinsam die Schreibkompetenz im KI‑Zeitalter stärken können.

  • Selbstreguliertes Lernen und KI

    Selbstregulation trifft KI - das Upgrade für zeitgemäßes Lernen. Selbstregulation ist kein nettes Extra, sondern der Motor erfolgreichen Lernens – und Künstliche Intelligenz wird zum Verstärker. Im neuen Blogbeitrag erklären Prof. Ferdinand Stebner und Hendrik Haverkamp, weshalb gerade diese Kombination das Lernen verändern wird. Sie zeigen, wie KI Lernende beim Setzen kluger Ziele, beim Dranbleiben und bei der ehrlichen Reflexion unterstützt, ohne eigenständiges Denken auszuschalten. Gleichzeitig wird klar: Erst reflektierte Lernstrategien machen die KI-Nutzung wirklich wertvoll. Wer die eigenen Lernprozesse kennt, nutzt Chatbots & Co. nicht als Krücke, sondern als Co‑Pilot.

  • Weniger macht Schule – Wie De-Implementierung schulische Freiräume schafft

    In ihrer Rezension des Sachbuchs "Weniger macht Schule" von Benedikt Wisniewski und Barbara Gottschling beleuchten Joscha Falck und Hendrik Haverkamp einen innovativen Reformansatz für das Bildungssystem: De-Implementierung. Das Buch, erschienen im Kohlhammer Verlag, stellt die These auf, dass Schulentwicklung nicht durch ständiges „Mehr“, sondern durch gezieltes Weglassen von unwirksamen Maßnahmen gelingen kann. Im Zentrum steht die evidenzbasierte Frage: Was bringt tatsächlich etwas für das Lernen? Schulische Routinen, Projekte und Praktiken, die sich als ineffektiv oder sogar hinderlich erweisen, sollen systematisch identifiziert und abgeschafftwerden. Dieser subtraktive Ansatz zielt nicht nur auf Entlastung, sondern auf echte Qualitätsverbesserung – sowohl für Lehrkräfte als auch für Schüler:innen. Ein besonderes Highlight des Blogbeitrags ist das vertiefende Interview mit Benedikt Wisniewski, in dem er auf Kritik und Missverständnisse rund um das Buch eingeht. Wisniewski unterstreicht, dass es bei De-Implementierung nicht um Beliebigkeit, sondern um wissenschaftlich begründete Entscheidungen geht – auch wenn diese unbequem sein können. Seine Antworten bieten wertvolle Einblicke in die Idee einer schulischen Kultur des Loslassens, die Mut zur Veränderung erfordert. Fazit: „Weniger macht Schule“ ist ein lesenswertes Buch für alle, die Schule nicht durch weitere Maßnahmen überladen, sondern durch sinnvolles Reduzieren nachhaltig verbessern möchten. Ein inspirierender Beitrag zur aktuellen Bildungsdebatte – und eine klare Leseempfehlung für Lehrkräfte, Schulleitungen und Bildungspolitik.

  • KI-Trends der Didacta 2025

    KI-Trends der Didacta 2025: Ein Rückblick von Joscha Falck und Hendrik Haverkamp. Die Didacta 2025 war nicht nur eine Messe für Bildungstechnologien – sie wurde auch zur Bühne für politische Debatten. Im Mittelpunkt stand dabei die umstrittene Teilnahme der AfD als Hauptaussteller, die vielerorts auf Widerstand stieß. Doch trotz der politischen Spannungen zeigte sich die Messe einmal mehr als bunter, innovativer und zukunftsorientierter Treffpunkt für die Bildungsbranche. Ein dominierendes Thema: Künstliche Intelligenz (KI). Die rasante Entwicklung neuer KI-Tools für den Bildungsbereich war allgegenwärtig. Start-ups, etablierte Software-Anbieter und Schulbuchverlage ringen um Marktanteile, während Bundesländer eigene KI-Plattformen entwickeln. Besonders auffällig: Immer mehr Unternehmen setzen auf spezialisierte KI-Anwendungen – von Unterrichtsplanung über Diagnose-Tools bis hin zu intelligenten Lernbegleitern. Gleichzeitig gibt es zahlreiche offene Fragen: Wie wird der EU AI Act den Einsatz von KI im Bildungsbereich beeinflussen? Welche Bundesländer finanzieren KI-Tools – und welche nicht? Wie wird das bundesweite Adaptive Intelligente System (AIS) gestaltet? Die fehlende politische Steuerung droht, die KI-Entwicklung in der Bildung unübersichtlich und fragmentiert zu machen. In ihrem ausführlichen Rückblick analysieren Hendrik Haverkamp und Joscha Falck die wichtigsten KI-Trends der Didacta 2025 und zeigen, welche Entwicklungen in den kommenden Jahren wegweisend sein könnten.

  • Hello FelloFish (👋 Fiete.ai)

    Aus fiete.ai wird FelloFish! Mit neuem Namen und klarem Fokus entwickelt sich unsere App stetig weiter, um Lehrkräfte bestmöglich zu unterstützen: Durch gezielte, handlungsleitende Rückmeldungen begleitet FelloFish Schüler:innen auf ihrem Weg zu besseren Texten – gemeinsam arbeiten wir daran, der beste Schreibbegleiter für euren Unterricht zu werden.

  • Deutsches Schulbarometer - Vom Zusammenhang von schulischem Wohlbefinden und Feedback

    Der Blogpost beleuchtet die Ergebnisse des Deutschen Schulbarometers 2024 mit einem Fokus auf das schulische Wohlbefinden von Schüler und die Rolle konstruktiven Feedbacks. Die Umfrage zeigt, dass etwa ein Fünftel der Schüler ein geringes schulisches Wohlbefinden aufweist, oft geprägt durch Stress, Angst und fehlende Unterstützung. Besonders konstruktives, individuelles und ermutigendes Feedback von Lehrkräften trägt entscheidend zu einem positiven schulischen Wohlbefinden bei, während Defizite im Feedback-Geben Unsicherheiten und Frustration verstärken. Der Beitrag betont die Bedeutung einer Lernkultur, die auf individuelle Förderung statt Selektion setzt, und empfiehlt den Einsatz von KI-Tools wie Fiete.ai, um systematisches Feedback zu ermöglichen und die Heterogenität der Schüler besser zu berücksichtigen.

  • Kommentare zur KMK Handreichung KI

    Am 10. Oktober 2024 hat die Bildungsministerkonferenz eine Handlungsempfehlung zum Umgang mit künstlicher Intelligenz in schulischen Bildungsprozessen beschlossen. Das Papier umfasst fünf Themenbereiche, die auf den unterschiedlichen Vorarbeiten aus den Ländern aufbauen und als Orientierungsrahmen zu verstehen sind. Elf Personen aus dem bildungsbezogenen KI-Diskurs melden sich zu Wort und kommentieren aus ihrer Sicht die KMK Handlungsempfehlungen. Neben Joscha Falck, der den Anstoß zu dieser Sammlung gegeben hat, schreiben Expert:innen aus der Wissenschaft, innovative Lehrkräfte, der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, die Vorsitzende des Philologenverbandes etc. ihre ganz spezifische Sicht auf die Handlungsempfehlung, um so einen Diskurs über die zukünftige Verwendung von KI in der Schule zu öffnen.

  • Impulspapier der SWK

    Das Impulspapier „Large Language Models und ihre Potenziale im Bildungssystem“, vorgelegt von der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission am 17.01.2024, bietet umfassende Einblicke und Handlungsempfehlungen zum Einsatz von Large Language Models (LLM) in der Bildung. Hendrik Haverkamp stellt die wichtigsten Ergebnisse vor: Die SWK empfiehlt eine systematische Erprobung von LLM im Bildungsbereich, die Entwicklung domänenspezifischer LLM-Tools und den Einsatz von LLM ab der Sekundarstufe I. Außerdem wird eine Anpassung der Prüfungskultur vorgeschlagen, um LLM einzubeziehen, und es wird auf die Notwendigkeit von kostengünstigen Zugängen zu LLM sowie deren Integration in Lernplattformen hingewiesen. Diese Empfehlungen spiegeln die aktuellen Diskussionen und Herausforderungen wider, insbesondere im Hinblick auf Datenschutz und die Notwendigkeit einer schnellen Entwicklung datenschutzkonformer LLM-Tools. Der Autor nimmt am Ende kommentierend Stellung zu dem Papier.

  • Lernförderliches Feedback im Unterricht: Interview mit Joscha Falck

    “Lernförderliches Feedback im Unterricht” - so lautet der Titel von Joscha Falcks im Sommer 2023 erschienen Sachbuches, das bei Persen erschienen ist. Im Interview verdeutlicht der Autor, warum Feedback so wichtig für das Lernen ist, mit welchen Methoden man Schüler:innen effektiv Feedack geben kann und wie man eine neue Feedbackkultur im Unterricht etabliert.

  • Hörempfehlung: Lernförderliches Feedback mit KI unterstützen

    Wenn empirische Bildungsforschung auf Schulpraxis trifft: In der dritten Folge des IPN Podcasts “Im Dialog” diskutieren Hendrik Haverkamp, Lehrer am Evangelisch Stiftischen Gymnasium in Gütersloh, Dr. Thorben Jansen, Bildungsforscher am IPN, und Prof. Dr. Detmar Meurers, Computerlinguist an der Universität Tübingen über lernförderliches Feedback im Unterricht. Hier geht es zu der Podcastfolge: https://www.ipn.uni-kiel.de/de/das-ipn/nachrichten/folge-3-des-ipn-podcasts-im-dialog-ki-und-die-zukunft-des-lernens-jetzt-online-lernfoerderliches-feedback-zu-leistungen-von-schuler-innen-mit-ki-unterstuetzen

  • Wer gibt das bessere Feedback? Mensch oder Maschine?

    Fragt man Schüler:innen, ob sie zu einem selbst geschriebenen Text lieber Feedback durch eine Lehrkraft, eine Mitschüler:in oder durch eine auf KI basierende Feedback-App bekommen wollen, so antworten die meisten Kinder und Jugendlichen ohne zu zögern, dass sie die Rückmeldung durch die Lehrkraft oder die Peers bevorzugen.

Außerdem erwähnt in

Weitere Blogposts, die mit Hendrik Haverkamp verbunden sind.

  • Podcast-Ankündigung: Kompass KI

    Ankündigung: Der neue Podcast "Kompass KI" bietet Lehrkräften Orientierung im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Er bereitet aktuelle Forschungsergebnisse verständlich auf, bewertet deren wissenschaftliche Qualität und übersetzt sie in konkrete, umsetzbare Praxistipps. So ermöglicht der Podcast eine fundierte Auseinandersetzung mit KI, die Zeit spart und Sicherheit für den Schulalltag gibt. Mit Hendrik Haverkamp und Benedikt Wisniewski. Jetzt überall, wo es Podcasts gibt.