Beiträge zum Tag „Schulentwicklung“

  • Warum FelloFish? Eine PRISMA-Analyse aus der KI-Schulpreis-Schule

    , am 22.05.26

    Warum nutzen wir genau dieses KI-Tool? Das Carl-Fuhlrott-Gymnasium in Wuppertal wurde frisch mit dem KI-Schulpreis 2026 ausgezeichnet – doch hinter dem Erfolg steckt keine blinde Technikgläubigkeit, sondern ein auf Reflexion ausgelegtes System. In seinem neuen Blogpost zeigt KI-Schulkoordinator Felix Urban, wie das Feedback-Tool FelloFish mithilfe des dynamischen PRISMA-Modells auf Herz und Nieren geprüft wurde und wie man PRISMA für die Schul- und Unterrichtsentwicklung nutzen kann.

  • KI, Bildung und der neue Blick nach China

    , am 14.04.26

    Martin Fugmann berichtet als Delegationsmitglied und Keynote-Speaker über die Ergebnisse der deutsch-chinesischen Didaktik-Konferenz 2026, die vor dem Hintergrund einer systematischen Integration von Künstlicher Intelligenz in das chinesische Bildungswesen stattfand. Der Bericht beleuchtet die unterschiedlichen Herangehensweisen beider Länder: Während in Deutschland vor allem Fragen der Unterrichtsqualität und der Lehrerprofessionalität im Fokus stehen, begreift China die technologische Entwicklung als Teil einer umfassenden gesellschaftlichen Transformation. Die Konferenz in Shanghai, Hefei und Wuhu machte deutlich, dass KI weit mehr als nur ein neues Werkzeug ist, da sie grundlegende pädagogische Konzepte und den Bildungsbegriff selbst herausfordert. 

  • KI-Kompetenzen systematisch entwickeln: Vier aufeinander abgestimmte Tools für Schule und Unterricht

    , am 21.01.26

    In ihrem Beitrag stellt Susanne Alles ein Set aus vier aufeinander abgestimmten Werkzeugen vor, die Lehrkräfte und Schulen dabei unterstützen, Künstliche Intelligenz systematisch in den Bildungsalltag zu integrieren. Gemeinsam mit Manuel Flick wurde ein Prozess entwickelt, der auf dem KI-Kompetenzmodell für Lehrende und Lernende basiert und die Bereiche Diagnose, Strategie sowie Unterrichtspraxis nahtlos miteinander verbindet. 

  • Schule 2035 – Lernen nach Digitalisierung und KI

    , am 18.09.25

    Hast du dich jemals gefragt, wie Schule in der Zukunft aussehen könnte? In seinem neuen Buch „Schule 2035: Lernen nach Digitalisierung & KI“ nimmt uns Jöran Muuß-Merholz mit auf eine faszinierende Zeitreise und stellt fünf radikal unterschiedliche Zukunftsvisionen vor, die zum Nachdenken, Provozieren und Inspirieren anregen. Unsere Besprechung taucht tief in die fünf provokanten Schulmodelle ein und beleuchtet, wie diese Gedankenexperimente uns zwingen, über die Zukunft des Lernens neu nachzudenken. Doch damit nicht genug: Was sagt der Autor selbst zu den drängendsten Fragen, die sein Buch aufwirft? In einem exklusiven Interview haben wir bei Jöran Muuß-Merholz nachgehakt.

  • Bessere Startchancen mithilfe von Künstlicher Intelligenz?!

    , am 16.06.25

    Das Startchancen-Programm im Blick - Mehr Chancen durch KI? Dieser Frage widmet sich der Blog-Beitrag von Dennis Sawatzki. Im Fokus: Säule II des Startchancen-Programms und das darin enthaltene Chancenbudget, das Schulen Freiraum für gezielte Förderung und Unterrichtsentwicklung bieten soll. Der Beitrag zeigt, wo KI – von individualisierter Förderung über professionelle Unterrichtsentwicklung bis hin zur systemischen Schulvernetzung – zur Umsetzung der Programmziele beitragen kann. Trotz bürokratischer Hürden: Mit Mut und digitalen Lösungen wie FelloFish könnten Schulen wirkliche Startchancen eröffnen.

  • Ein Jahr KI Feedback mit FelloFish - ein Praxisbericht

    , am 02.06.25

    Wie schafft man es, ein KI-Tool wie FelloFish in nur einem Schuljahr zum alltäglichen Unterrichtshelfer zu machen? Georg Schlamp erzählt praxisnah, wie Snack-Fortbildungen, ein geteilter Aufgabenpool und kluges Feedback nicht nur Lehrkräften Zeit sparen, sondern Schülerinnen und Schülern echte Schreiblust bescheren. Entdecke im Blog, welche Implementationsschritte wirklich den Unterschied machen – und warum Begeisterung ansteckend sein kann.

  • Weniger macht Schule – Wie De-Implementierung schulische Freiräume schafft

    In ihrer Rezension des Sachbuchs "Weniger macht Schule" von Benedikt Wisniewski und Barbara Gottschling beleuchten Joscha Falck und Hendrik Haverkamp einen innovativen Reformansatz für das Bildungssystem: De-Implementierung. Das Buch, erschienen im Kohlhammer Verlag, stellt die These auf, dass Schulentwicklung nicht durch ständiges „Mehr“, sondern durch gezieltes Weglassen von unwirksamen Maßnahmen gelingen kann. Im Zentrum steht die evidenzbasierte Frage: Was bringt tatsächlich etwas für das Lernen? Schulische Routinen, Projekte und Praktiken, die sich als ineffektiv oder sogar hinderlich erweisen, sollen systematisch identifiziert und abgeschafftwerden. Dieser subtraktive Ansatz zielt nicht nur auf Entlastung, sondern auf echte Qualitätsverbesserung – sowohl für Lehrkräfte als auch für Schüler:innen. Ein besonderes Highlight des Blogbeitrags ist das vertiefende Interview mit Benedikt Wisniewski, in dem er auf Kritik und Missverständnisse rund um das Buch eingeht. Wisniewski unterstreicht, dass es bei De-Implementierung nicht um Beliebigkeit, sondern um wissenschaftlich begründete Entscheidungen geht – auch wenn diese unbequem sein können. Seine Antworten bieten wertvolle Einblicke in die Idee einer schulischen Kultur des Loslassens, die Mut zur Veränderung erfordert. Fazit: „Weniger macht Schule“ ist ein lesenswertes Buch für alle, die Schule nicht durch weitere Maßnahmen überladen, sondern durch sinnvolles Reduzieren nachhaltig verbessern möchten. Ein inspirierender Beitrag zur aktuellen Bildungsdebatte – und eine klare Leseempfehlung für Lehrkräfte, Schulleitungen und Bildungspolitik.

  • Kommentare zur KMK Handreichung KI

    12 Autor:innen, am 27.10.24

    Am 10. Oktober 2024 hat die Bildungsministerkonferenz eine Handlungsempfehlung zum Umgang mit künstlicher Intelligenz in schulischen Bildungsprozessen beschlossen. Das Papier umfasst fünf Themenbereiche, die auf den unterschiedlichen Vorarbeiten aus den Ländern aufbauen und als Orientierungsrahmen zu verstehen sind. Elf Personen aus dem bildungsbezogenen KI-Diskurs melden sich zu Wort und kommentieren aus ihrer Sicht die KMK Handlungsempfehlungen. Neben Joscha Falck, der den Anstoß zu dieser Sammlung gegeben hat, schreiben Expert:innen aus der Wissenschaft, innovative Lehrkräfte, der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, die Vorsitzende des Philologenverbandes etc. ihre ganz spezifische Sicht auf die Handlungsempfehlung, um so einen Diskurs über die zukünftige Verwendung von KI in der Schule zu öffnen.

  • KI-Paradoxien

    , am 02.10.24

    Im neuen Blogbeitrag „KI-Paradoxien“ beleuchtet Joscha Falck, Mittelschullehrer und Schulentwicklungsmoderator, die komplexen Widersprüche im Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Schulalltag. Während KI-Systeme enormes Potenzial zur Entlastung und Förderung bieten, treten in der Praxis oft paradoxe Effekte auf. Falck analysiert neun zentrale Paradoxien, darunter das Entlastungsparadoxon, bei dem KI zwar Lehrkräfte unterstützen kann, dies jedoch eine initiale Einarbeitung erfordert. Weitere Widersprüche wie das Kompetenzparadoxon oder das Gerechtigkeitsparadoxon zeigen, dass der KI-Einsatz nicht so einfach ist, wie oft gedacht. Der Beitrag fordert dazu auf, diese Spannungen zu erkennen und als Teil des kollektiven Lernprozesses zu begreifen. Joscha Falck plädiert für Mut, neue Wege zu erkunden und den Einsatz von KI im Bildungssystem aktiv mitzugestalten.

  • KI in der Schule und Bildungsgerechtigkeit

    Prof:in Birgit Eickelmann thematisiert in ihrem Blogbeitrag eine unterschätzte Gefahr bei der Verwendung von KI in der Schule. Die Frage, ob KI zu mehr oder weniger Bildungsgerechtigkeit führt, existiert seit mehreren Jahren. Bereits 2018 sprach Prof. Detmar Meurers über das Potenzial von KI, zur Bildungsgerechtigkeit beizutragen, indem sie individuelles Feedback und maßgeschneiderte Lernangebote bietet, unabhängig von den Ressourcen im Elternhaus. Fünf kange Jahre später betont Prof:in Birgit Eikelmann in einem Vortrag auf der KMK-Fachtagung “KI in Bildungsprozessen” am 01.12. in Köln die Gefahr eines neuen "Digital Divide" im Kontext von KI, wenn Schulen nicht proaktiv handeln. Dieser "Digital Divide" umfasst Unterschiede im Zugang, in der Nutzungsmotivation, in der Nutzungserfahrung und in den digitalen Kompetenzen der Schüler. Um die digitale und KI-Kompetenz aller Schüler zu fördern und Chancengleichheit zu gewährleisten, müssen Schulen KI-basierte Lehr- und Lernprozesse aktiv integrieren und weiterentwickeln.