Beiträge zum Tag „Urheberrecht“

  • Bildungsmaterialien im 'KI'-Zeitalter: Gestalten, strukturieren, vernetzen

    Auftakt der Blog-Reihe „Bildungsmaterialien im 'KI'-Zeitalter: Gestalten, strukturieren, vernetzen" Wer heute mit 'KI' Unterricht vorbereitet, merkt schnell: Der Prompt ist nur die halbe Miete – entscheidend sind die Materialien und Kontexte, die das System bekommt. Doch genau hier lauert ein Problem, über das selten gesprochen wird: Darf dieses Material überhaupt in ein 'KI'-System hochgeladen werden? Der Auftaktbeitrag der neuen Reihe zeigt, warum Schulbuchauszüge und Verlagsmaterialien schnell zur rechtlichen Grauzone werden und was § 60a UrhG wirklich erlaubt. Die Autorinnen plädieren dafür, geschlossene Verlagswelt und offene OER-Materialien nicht als Gegensatz, sondern zusammenzudenken – inklusive CC-Lizenzen im Überblick, OER-Portalen und einem frei nutzbaren OER-Finder-Prompt. Der Beitrag legt damit das Fundament der These: Offenheit ist im 'KI'-Zeitalter keine pädagogische Kür mehr, sondern Voraussetzung guter Bildungsarbeit. Teil zwei nimmt als Nächstes Dateiformate und Maschinenlesbarkeit ins Visier.

  • Rechtliche Leitplanken für den KI-Einsatz in der Schule

    , am 17.12.25

    Rechtliche Leitplanken für den KI-Einsatz in der Schule. „Was darf ich eigentlich?“ – diese Frage stellen sich aktuell viele Lehrkräfte. Die Unsicherheit bezüglich Datenschutz und Urheberrecht ist oft die größte Hürde für den KI-Einsatz im Unterricht. In diesem Blogartikel sorgt Rechtsanwältin Franziska Mauritz für die notwendige Klarheit. Sie erläutert detailliert die drei rechtlichen Säulen: den EU AI Act, die DSGVO und das Urheberrecht. Erfahren Sie, warum nicht jedes Tool eine Hochrisiko-KI ist , worauf Sie bei Schülerdaten achten müssen und wie Sie rechtliche Fallstricke sicher umgehen.

  • AI Literacy im Klassenzimmer

    , am 17.07.25

    Angesichts der Tatsache, dass Schülerinnen und Schüler KI-Tools bereits selbstverständlich nutzen , stellt sich für Lehrkräfte nicht mehr die Frage ob, sondern wie sie zu einem souveränen und kritischen Umgang befähigt werden können. Dieser Beitrag übersetzt das oft abstrakt erscheinende Konzept der „AI Literacy“ in die konkrete Unterrichtspraxis. Dazu wird das Thema in sieben zentrale Dimensionen aufgefächert: Technisches Wissen, Anwendungskompetenz, kritisches Denken, ethisches Bewusstsein, Verständnis gesellschaftlicher Auswirkungen, Integrationsfähigkeiten und rechtliches Wissen.  Für jede dieser Dimensionen werden direkt umsetzbare Unterrichtsszenarien für verschiedene Altersstufen vorgestellt. Die didaktische Relevanz aller Anregungen wird durch die konsequente Verknüpfung mit dem neuen AI Literacy Framework der OECD (2025) untermauert.