Beiträge zum Tag „KI-Kompetenz“

  • Warum FelloFish? Eine PRISMA-Analyse aus der KI-Schulpreis-Schule

    , am 22.05.26

    Warum nutzen wir genau dieses KI-Tool? Das Carl-Fuhlrott-Gymnasium in Wuppertal wurde frisch mit dem KI-Schulpreis 2026 ausgezeichnet – doch hinter dem Erfolg steckt keine blinde Technikgläubigkeit, sondern ein auf Reflexion ausgelegtes System. In seinem neuen Blogpost zeigt KI-Schulkoordinator Felix Urban, wie das Feedback-Tool FelloFish mithilfe des dynamischen PRISMA-Modells auf Herz und Nieren geprüft wurde und wie man PRISMA für die Schul- und Unterrichtsentwicklung nutzen kann.

  • KI, Bildung und der neue Blick nach China

    , am 14.04.26

    Martin Fugmann berichtet als Delegationsmitglied und Keynote-Speaker über die Ergebnisse der deutsch-chinesischen Didaktik-Konferenz 2026, die vor dem Hintergrund einer systematischen Integration von Künstlicher Intelligenz in das chinesische Bildungswesen stattfand. Der Bericht beleuchtet die unterschiedlichen Herangehensweisen beider Länder: Während in Deutschland vor allem Fragen der Unterrichtsqualität und der Lehrerprofessionalität im Fokus stehen, begreift China die technologische Entwicklung als Teil einer umfassenden gesellschaftlichen Transformation. Die Konferenz in Shanghai, Hefei und Wuhu machte deutlich, dass KI weit mehr als nur ein neues Werkzeug ist, da sie grundlegende pädagogische Konzepte und den Bildungsbegriff selbst herausfordert. 

  • KI und Hausaufgaben

    , am 26.03.26

    Künstliche Intelligenz ist längst am Schreibtisch unserer Kinder angekommen. Viele Hausaufgaben werden mit KI-Einsatz gelöst und bearbeitet. Doch während ChatGPT und Co. komplexe Hausaufgaben in Sekunden lösen, stellt sich für Eltern eine völlig neue Frage: Fördert die Technik das Verständnis oder behindert sie das Lernen, sodass das eigene Denken auf der Strecke bleibt? In diesem Blogbeitrag beleuchtet Bildungsexperte Bob Blume wie aus der KI ein echter Lernpartner statt einer bloßen Kopiervorlage wird und was Eltern jetzt tun müssen, um ihre Kinder optimal zu begleiten.

  • Zwischen Hype und Panik?

    In seinem Blog-Artikel „Zwischen Hype und Panik“ setzt sich Benedikt Wisniewski kritisch mit dem aktuellen Diskurs über Künstliche Intelligenz in der Schule auseinander. Er zeigt auf, dass die mediale Berichterstattung oft in extremen, dichotomen Bahnen verläuft, während das tatsächliche Meinungsbild der Lehrkräfte deutlich weniger polarisiert ist und eher von pragmatischer Unsicherheit geprägt wird. Wisniewski liefert in seinem Beitrag eine fundierte Zusammenschau wichtiger internationaler Studien, um den pädagogischen Diskurs auf eine empirische Basis zu stellen. Dabei beleuchtet er zentrale Fragen zur Lernwirksamkeit, zum kognitiven Offloading und zur akademischen Integrität, wobei er verdeutlicht, dass viele verbreitete Annahmen – etwa über eine allgemeine Zunahme von Betrug oder den automatischen Verlust kritischen Denkens – einer differenzierten wissenschaftlichen Überprüfung bedürfen.

  • KI-Kompetenzen systematisch entwickeln: Vier aufeinander abgestimmte Tools für Schule und Unterricht

    , am 21.01.26

    In ihrem Beitrag stellt Susanne Alles ein Set aus vier aufeinander abgestimmten Werkzeugen vor, die Lehrkräfte und Schulen dabei unterstützen, Künstliche Intelligenz systematisch in den Bildungsalltag zu integrieren. Gemeinsam mit Manuel Flick wurde ein Prozess entwickelt, der auf dem KI-Kompetenzmodell für Lehrende und Lernende basiert und die Bereiche Diagnose, Strategie sowie Unterrichtspraxis nahtlos miteinander verbindet. 

  • KI im Schulalltag: Skepsis, Aha-Momente und neue Wege

    , am 01.10.25

    Für Gymnasiallehrerin Susanne Jansen war die erste Nutzung von KI ein Meilenstein, der ihre digitale Bildungsreise veränderte. Ein neuer Blogbeitrag beschreibt ihren Weg und wie KI als „Co-Pilot“ dient: nicht unbedingt zur Unterrichtsplanung, sondern als Inspirationsquelle für Aufgaben und differenziertes Feedback. Der Artikel macht all jenen Lehrkräften Mut, die bisher noch keinen Zugang zu KI gefunden haben, sich mit KI auseinander zu setzen.

  • KI und Prüfungskultur - ein Interview mit Manuel Flick und Joscha Falck

    , am 24.07.25

    Etablierte Prüfungsformate geraten unter den Bedingungen von KI zunehmend unter Druck und es beginnt die Notwendigkeit, über Prüfungen in Zeiten von KI neu nachzudenken. Doch wie kann eine zukunftsfähige Prüfungskultur aussehen? Die Lehrer Joscha Falck und Manuel Flick geben im Interview konkrete Antworten. Sie erklären, wie sie KI bereits heute in Klassenarbeiten und Projekten einsetzen, warum ein Lernen und Geprüftwerden mit und durch KI unausweichlich wird und weshalb auch klassische Klausuren weiterhin ihre Berechtigung haben. Ein praktischer Einblick in die Kernideen ihres neuen Leitfadens und ein Plädoyer für mutige Schritte im Schulalltag.

  • AI Literacy im Klassenzimmer

    , am 17.07.25

    Angesichts der Tatsache, dass Schülerinnen und Schüler KI-Tools bereits selbstverständlich nutzen , stellt sich für Lehrkräfte nicht mehr die Frage ob, sondern wie sie zu einem souveränen und kritischen Umgang befähigt werden können. Dieser Beitrag übersetzt das oft abstrakt erscheinende Konzept der „AI Literacy“ in die konkrete Unterrichtspraxis. Dazu wird das Thema in sieben zentrale Dimensionen aufgefächert: Technisches Wissen, Anwendungskompetenz, kritisches Denken, ethisches Bewusstsein, Verständnis gesellschaftlicher Auswirkungen, Integrationsfähigkeiten und rechtliches Wissen.  Für jede dieser Dimensionen werden direkt umsetzbare Unterrichtsszenarien für verschiedene Altersstufen vorgestellt. Die didaktische Relevanz aller Anregungen wird durch die konsequente Verknüpfung mit dem neuen AI Literacy Framework der OECD (2025) untermauert.

  • Wissenschaftliches Schreiben mit KI

    , am 14.05.25

    KI als Denktutorin statt Textfabrik – in unserer neuen Blog‑Rezension erfährst du, warum Dr. Isabella Bucks Sachbuch „Wissenschaftliches Schreiben mit KI“ mehr ist als ein Wegweiser für das akademische Schreiben unter den Bedingungen von KI. Buck zeigt Schritt für Schritt, wie sich generative KI verantwortungsvoll in allen Phasen des wissenschaftlichen (und schulischen) Schreibprozesses einbinden lässt – von der ersten Idee über Literaturrecherche und Datenerhebung bis zur Überarbeitung. Dabei bleibt das kritische Denken stets im Zentrum: KI dient als Katalysator, nicht als Ersatz. Unsere Besprechung geht aber noch weiter: Wir beleuchten zusätzlich, wie Bucks Ansätze auch auf das schulische Schreiben angewendet werden können, binden den Videoimpuls der Autorin aus dem FelloFish Forum direkt ein und haben Isabella Buck in einem Kurzinterview vier pointierte Fragen gestellt – von künftigen Agentic‑Workflows bis zur Motivation von Lernenden. Reinschauen lohnt sich, wenn du wissen willst, wie Schule und Hochschule gemeinsam die Schreibkompetenz im KI‑Zeitalter stärken können.

  • Selbstreguliertes Lernen und KI

    Selbstregulation trifft KI - das Upgrade für zeitgemäßes Lernen. Selbstregulation ist kein nettes Extra, sondern der Motor erfolgreichen Lernens – und Künstliche Intelligenz wird zum Verstärker. Im neuen Blogbeitrag erklären Prof. Ferdinand Stebner und Hendrik Haverkamp, weshalb gerade diese Kombination das Lernen verändern wird. Sie zeigen, wie KI Lernende beim Setzen kluger Ziele, beim Dranbleiben und bei der ehrlichen Reflexion unterstützt, ohne eigenständiges Denken auszuschalten. Gleichzeitig wird klar: Erst reflektierte Lernstrategien machen die KI-Nutzung wirklich wertvoll. Wer die eigenen Lernprozesse kennt, nutzt Chatbots & Co. nicht als Krücke, sondern als Co‑Pilot.