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Weniger macht Schule – Wie De-Implementierung schulische Freiräume schafft

Weniger macht Schule – Wie De-Implementierung schulische Freiräume schafft

In ihrer Rezension des Sachbuchs "Weniger macht Schule" von Benedikt Wisniewski und Barbara Gottschling beleuchten Joscha Falck und Hendrik Haverkamp einen innovativen Reformansatz für das Bildungssystem: De-Implementierung. Das Buch, erschienen im Kohlhammer Verlag, stellt die These auf, dass Schulentwicklung nicht durch ständiges „Mehr“, sondern durch gezieltes Weglassen von unwirksamen Maßnahmen gelingen kann. Im Zentrum steht die evidenzbasierte Frage: Was bringt tatsächlich etwas für das Lernen? Schulische Routinen, Projekte und Praktiken, die sich als ineffektiv oder sogar hinderlich erweisen, sollen systematisch identifiziert und abgeschafftwerden. Dieser subtraktive Ansatz zielt nicht nur auf Entlastung, sondern auf echte Qualitätsverbesserung – sowohl für Lehrkräfte als auch für Schüler:innen. Ein besonderes Highlight des Blogbeitrags ist das vertiefende Interview mit Benedikt Wisniewski, in dem er auf Kritik und Missverständnisse rund um das Buch eingeht. Wisniewski unterstreicht, dass es bei De-Implementierung nicht um Beliebigkeit, sondern um wissenschaftlich begründete Entscheidungen geht – auch wenn diese unbequem sein können. Seine Antworten bieten wertvolle Einblicke in die Idee einer schulischen Kultur des Loslassens, die Mut zur Veränderung erfordert. Fazit: „Weniger macht Schule“ ist ein lesenswertes Buch für alle, die Schule nicht durch weitere Maßnahmen überladen, sondern durch sinnvolles Reduzieren nachhaltig verbessern möchten. Ein inspirierender Beitrag zur aktuellen Bildungsdebatte – und eine klare Leseempfehlung für Lehrkräfte, Schulleitungen und Bildungspolitik.

Von am 30.03.25
KI in Klassenarbeiten - ein Praxisbericht

KI in Klassenarbeiten - ein Praxisbericht

Wie können Prüfungen in einer digital geprägten Welt sinnvoll gestaltet werden? Timm Wiegmann zeigt in seinem Beitrag, wie eine Klausur im Fach Deutsch mit gezieltem KI-Einsatz nicht nur fachliche, sondern auch digitale Kompetenzen der Schüler*innen fördert. Er beschreibt die unterrichtliche Vorbereitung, die Prüfungsstruktur und die Reflexion des KI-gestützten Schreibprozesses – und liefert wertvolle Erkenntnisse für die Zukunft der Leistungsbewertung.

Von am 07.03.25
KI-Trends der Didacta 2025

KI-Trends der Didacta 2025

KI-Trends der Didacta 2025: Ein Rückblick von Joscha Falck und Hendrik Haverkamp. Die Didacta 2025 war nicht nur eine Messe für Bildungstechnologien – sie wurde auch zur Bühne für politische Debatten. Im Mittelpunkt stand dabei die umstrittene Teilnahme der AfD als Hauptaussteller, die vielerorts auf Widerstand stieß. Doch trotz der politischen Spannungen zeigte sich die Messe einmal mehr als bunter, innovativer und zukunftsorientierter Treffpunkt für die Bildungsbranche. Ein dominierendes Thema: Künstliche Intelligenz (KI). Die rasante Entwicklung neuer KI-Tools für den Bildungsbereich war allgegenwärtig. Start-ups, etablierte Software-Anbieter und Schulbuchverlage ringen um Marktanteile, während Bundesländer eigene KI-Plattformen entwickeln. Besonders auffällig: Immer mehr Unternehmen setzen auf spezialisierte KI-Anwendungen – von Unterrichtsplanung über Diagnose-Tools bis hin zu intelligenten Lernbegleitern. Gleichzeitig gibt es zahlreiche offene Fragen: Wie wird der EU AI Act den Einsatz von KI im Bildungsbereich beeinflussen? Welche Bundesländer finanzieren KI-Tools – und welche nicht? Wie wird das bundesweite Adaptive Intelligente System (AIS) gestaltet? Die fehlende politische Steuerung droht, die KI-Entwicklung in der Bildung unübersichtlich und fragmentiert zu machen. In ihrem ausführlichen Rückblick analysieren Hendrik Haverkamp und Joscha Falck die wichtigsten KI-Trends der Didacta 2025 und zeigen, welche Entwicklungen in den kommenden Jahren wegweisend sein könnten.

Von am 20.02.25
KI im Grundschulunterricht: Ein praktischer Leitfaden für den Einstieg

KI im Grundschulunterricht: Ein praktischer Leitfaden für den Einstieg

Künstliche Intelligenz (KI) hat das Potenzial, den Grundschulunterricht zu bereichern, doch viele Lehrkräfte und Eltern sind noch unsicher, ob die Technologie für Kinder in diesem Alter geeignet ist. Dieser Blogbeitrag zeigt auf, warum die Einführung von KI bereits in der Grundschule sinnvoll ist und wie sie durch einen strukturierten Ansatz erfolgreich umgesetzt werden kann. Anhand von fünf Dimensionen – vom Grundverständnis über KI bis hin zur Entwicklung von kritischem Denken – wird exemplarisch erklärt, wie KI in verschiedenen Fächern wie Deutsch, Mathematik oder Sachunterricht genutzt werden kann. Ein praktisches Beispiel aus einer vierten Klasse zeigt, wie Schüler mithilfe von KI Textsorten entdecken, lernen und reflektieren können, ohne dabei auf grundlegendes analoges Lernen zu verzichten. Das Besondere: Der Leitfaden bietet konkrete Tipps, zeitliche Flexibilität und differenzierte Zugänge für verschiedene Lerntempi. Ziel ist es, den Kindern nicht nur den Umgang mit moderner Technologie zu vermitteln, sondern sie auch zu kritischen Denkern und kreativen Gestaltern in einer digitalen Welt zu machen. Dieser Beitrag inspiriert Lehrkräfte, die ersten Schritte in die Welt der KI zu wagen und zeigt praxisnah, wie KI zu einer wertvollen Ergänzung im Unterricht werden kann – mit großem Nutzen für Schüler, Eltern und Lehrende.

Von am 31.01.25
Hello FelloFish (👋 Fiete.ai)

Hello FelloFish (👋 Fiete.ai)

Aus fiete.ai wird FelloFish! Mit neuem Namen und klarem Fokus entwickelt sich unsere App stetig weiter, um Lehrkräfte bestmöglich zu unterstützen: Durch gezielte, handlungsleitende Rückmeldungen begleitet FelloFish Schüler:innen auf ihrem Weg zu besseren Texten – gemeinsam arbeiten wir daran, der beste Schreibbegleiter für euren Unterricht zu werden.

Von am 17.01.25
Agentic Learning Workflows: Aufbruch in neue Bildungswelten?

Agentic Learning Workflows: Aufbruch in neue Bildungswelten?

Agentic Learning Workflows – eine Vision für die Bildung der Zukunft! In dem neuesten Blogbeitrag beleuchtet Professorin Doris Weßels, wie KI-Agentensysteme unser Bildungssystem revolutionieren könnten. Sie zeigt, wie autonome KI-Agenten nicht nur Lernprozesse individuell unterstützen, sondern auch die Rolle von Lehrenden grundlegend verändern. Die Autorin zeigt, wie Agentic Learning Workflows als innovative Bildungsinstrumente zukünftige Kompetenzen fördern und was diese Entwicklungen für Lehrende, Lernende und die Gesellschaft bedeuten.

Von am 17.01.25