Beiträge zum Tag „Bildungsgerechtigkeit“

  • Bessere Startchancen mithilfe von Künstlicher Intelligenz?!

    , am 16.06.25

    Das Startchancen-Programm im Blick - Mehr Chancen durch KI? Dieser Frage widmet sich der Blog-Beitrag von Dennis Sawatzki. Im Fokus: Säule II des Startchancen-Programms und das darin enthaltene Chancenbudget, das Schulen Freiraum für gezielte Förderung und Unterrichtsentwicklung bieten soll. Der Beitrag zeigt, wo KI – von individualisierter Förderung über professionelle Unterrichtsentwicklung bis hin zur systemischen Schulvernetzung – zur Umsetzung der Programmziele beitragen kann. Trotz bürokratischer Hürden: Mit Mut und digitalen Lösungen wie FelloFish könnten Schulen wirkliche Startchancen eröffnen.

  • Kommentare zur KMK Handreichung KI

    12 Autor:innen, am 27.10.24

    Am 10. Oktober 2024 hat die Bildungsministerkonferenz eine Handlungsempfehlung zum Umgang mit künstlicher Intelligenz in schulischen Bildungsprozessen beschlossen. Das Papier umfasst fünf Themenbereiche, die auf den unterschiedlichen Vorarbeiten aus den Ländern aufbauen und als Orientierungsrahmen zu verstehen sind. Elf Personen aus dem bildungsbezogenen KI-Diskurs melden sich zu Wort und kommentieren aus ihrer Sicht die KMK Handlungsempfehlungen. Neben Joscha Falck, der den Anstoß zu dieser Sammlung gegeben hat, schreiben Expert:innen aus der Wissenschaft, innovative Lehrkräfte, der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, die Vorsitzende des Philologenverbandes etc. ihre ganz spezifische Sicht auf die Handlungsempfehlung, um so einen Diskurs über die zukünftige Verwendung von KI in der Schule zu öffnen.

  • KI-Paradoxien

    , am 02.10.24

    Im neuen Blogbeitrag „KI-Paradoxien“ beleuchtet Joscha Falck, Mittelschullehrer und Schulentwicklungsmoderator, die komplexen Widersprüche im Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Schulalltag. Während KI-Systeme enormes Potenzial zur Entlastung und Förderung bieten, treten in der Praxis oft paradoxe Effekte auf. Falck analysiert neun zentrale Paradoxien, darunter das Entlastungsparadoxon, bei dem KI zwar Lehrkräfte unterstützen kann, dies jedoch eine initiale Einarbeitung erfordert. Weitere Widersprüche wie das Kompetenzparadoxon oder das Gerechtigkeitsparadoxon zeigen, dass der KI-Einsatz nicht so einfach ist, wie oft gedacht. Der Beitrag fordert dazu auf, diese Spannungen zu erkennen und als Teil des kollektiven Lernprozesses zu begreifen. Joscha Falck plädiert für Mut, neue Wege zu erkunden und den Einsatz von KI im Bildungssystem aktiv mitzugestalten.

  • Künstliche Intelligenz als Beurteilungshilfe: Wie genau können KI-Urteile sein und wie können sie helfen?

    , am 21.08.24

    Lehrkräfte beurteilen im Unterricht ständig die Leistungen ihrer Schüler:innen. Beurteilungen sind notwendig, um weitere Lehr- und Lernschritte zu planen und durchzuführen. Ohne eine Beurteilung ist kein Feedback möglich, keine Note kann gegeben werden und die Lehrkraft wäre ohne eine Beurteilung der Schüler:innenleistung blind für die Anpassung und Planung zukünftiger Unterrichtsprozesse. Wie gut kann der Prozess der Beurteilung von einer KI übernommen werden? Wie zuverlässig sind KI-Beurteilungen und was bedeuten die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse für die schulische Praxis? Auf diese und weitere Fragen gibt Dr. Thorben Jansen vom IPN in Kiel Auskunft.

  • Zum Bildungsverständnis in Zeiten künstlicher Intelligenz

    Im Blogbeitrag von Professorin Uta Hauck-Thum geht es um das Bildungsverständnis in Zeiten künstlicher Intelligenz. Sie betont die Notwendigkeit grundlegender Transformationsprozesse in Schulen und Hochschulen, um Kinder und Jugendliche auf die Herausforderungen der digitalen Welt vorzubereiten. Hauck-Thum hebt hervor, dass die Integration von KI in den Bildungsprozess sorgfältig durchdacht werden muss. Sie fordert innovative Lehr- und Lernansätze, die über das reine Anwenden von Technologien hinausgehen. Lehrkräfte spielen dabei eine entscheidende Rolle, indem sie digitale Lernchancen eröffnen und dabei helfen, Bildungsdisparitäten zu überwinden. Die Autorin warnt vor dem Digital Divide, der besonders Kinder und Jugendliche aus niedrigeren sozioökonomischen Schichten benachteiligt, und betont die Wichtigkeit von Bildungschancen, die über reine Technologieanwendung hinausgehen.

  • KI in der Schule und Bildungsgerechtigkeit

    Prof:in Birgit Eickelmann thematisiert in ihrem Blogbeitrag eine unterschätzte Gefahr bei der Verwendung von KI in der Schule. Die Frage, ob KI zu mehr oder weniger Bildungsgerechtigkeit führt, existiert seit mehreren Jahren. Bereits 2018 sprach Prof. Detmar Meurers über das Potenzial von KI, zur Bildungsgerechtigkeit beizutragen, indem sie individuelles Feedback und maßgeschneiderte Lernangebote bietet, unabhängig von den Ressourcen im Elternhaus. Fünf kange Jahre später betont Prof:in Birgit Eikelmann in einem Vortrag auf der KMK-Fachtagung “KI in Bildungsprozessen” am 01.12. in Köln die Gefahr eines neuen "Digital Divide" im Kontext von KI, wenn Schulen nicht proaktiv handeln. Dieser "Digital Divide" umfasst Unterschiede im Zugang, in der Nutzungsmotivation, in der Nutzungserfahrung und in den digitalen Kompetenzen der Schüler. Um die digitale und KI-Kompetenz aller Schüler zu fördern und Chancengleichheit zu gewährleisten, müssen Schulen KI-basierte Lehr- und Lernprozesse aktiv integrieren und weiterentwickeln.