KI in der Schule und Bildungsgerechtigkeit
Prof:in Birgit Eickelmann thematisiert in ihrem Blogbeitrag eine unterschätzte Gefahr bei der Verwendung von KI in der Schule. Die Frage, ob KI zu mehr oder weniger Bildungsgerechtigkeit führt, existiert seit mehreren Jahren. Bereits 2018 sprach Prof. Detmar Meurers über das Potenzial von KI, zur Bildungsgerechtigkeit beizutragen, indem sie individuelles Feedback und maßgeschneiderte Lernangebote bietet, unabhängig von den Ressourcen im Elternhaus. Fünf kange Jahre später betont Prof:in Birgit Eikelmann in einem Vortrag auf der KMK-Fachtagung “KI in Bildungsprozessen” am 01.12. in Köln die Gefahr eines neuen "Digital Divide" im Kontext von KI, wenn Schulen nicht proaktiv handeln. Dieser "Digital Divide" umfasst Unterschiede im Zugang, in der Nutzungsmotivation, in der Nutzungserfahrung und in den digitalen Kompetenzen der Schüler. Um die digitale und KI-Kompetenz aller Schüler zu fördern und Chancengleichheit zu gewährleisten, müssen Schulen KI-basierte Lehr- und Lernprozesse aktiv integrieren und weiterentwickeln.
